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Herzlich willkommen

in der Innenstadt –

das Projekt „City-Freiraum“

Wir sprachen mit dem IFG-Vorstand Norbert Forster und

Maike Weiland, Leiterin der Wirtschaftsförderung bei der

IFG, über Bedingungen und Möglichkeiten, die das „Projekt

City-Freiraum“ Existenzgründern bietet, die erstmalig ein

Gewerbe in der Ingolstädter Innenstadt betreiben wollen.

WIR!: Was darf man sich unter dem Projekt „City-Freiraum“

vorstellen und wer sind die Träger?

IFG: Die Initiative startete im November 2013 mit dem

Ziel, die Innenstadt mit neuen Geschäften und Ideen zu

beleben. Dabei handelt es sich um ein Gemeinschafts-

projekt des Existenzgründer-Zentrums, des IN-City Vereins

und der IFG. Es steht auf zwei Säulen: Zum einen wurde

eine Internetplattform geschaffen zur Vermittlung von

Leerständen in der City. Unter der Adresse

www.cityfrei

-

raum-ingolstadt.de sind derzeit 35 Immobilien aufgelistet.

Zum anderen werden Existenzgründer professionell und

kompetent gefördert.

WIR!: Welche Voraussetzungen muss man erfüllen, um in

das Projekt aufgenommen zu werden?

IFG: Grundvoraussetzung ist, dass es sich um die erste

Existenzgründung handelt oder aber, dass zwischen

einer vorhergehenden Selbständigkeit und der erneuten

Gründung mindestens zwölf Monate vergangen sind. Au-

ßerdem muss dass geplante Vorhaben innerhalb der

dreijährigen Gründungsphase liegen. Hinzu kommen per-

sönliche Faktoren: Der Bewerber muss zum Beispiel über

Mut, Ausdauer und gute Ideen verfügen.

WIR!: Welche Hilfe darf man erwarten und wie sieht die

Betreuung im Einzelnen aus?

IFG: Auf den Kandidaten wartet ein fachkundiges Bera-

terteam: Hier wirken das Existenzgründerzentrum, die

Industrie- und Handelskammer, die Handwerkskammer,

Aktivsenioren, ein Beraterpool und andere zusammen. Sie

bieten kostenlose Beratung bis zur Gründung und auch da-

rüber hinaus. IN-City tritt dabei als Koordinator und Netz-

werkpartner auf. Nachdem ein Businessplan als tragfähig

geprüft und genehmigt ist, erhält der Existenzgründer finan-

zielle Unterstützung in Form eines Mietkostenzuschusses in

Höhe von 30% der Nettomiete, maximal 12.000 €.

WIR!: Wird auf bereits bestehende Geschäfte Rücksicht ge-

nommen?

IFG: Die Konzentration von Konkurrenzbetrieben auf engem

Raum wird vermieden. Außerdem macht jedes Geschäft,

das einen Leerstand füllt, die Innenstadt attraktiver, was ja

allen Geschäften in der City zugute kommt.

WIR!: Ist auch eine Unterstützung bereits bestehender Ge-

schäfte denkbar?

IFG: Nein, „City-Freiraum“ richtet sich ganz ausschließlich

an Neugründer.

WIR!: Ist das Alter der Bewerber ein Kriterium?

IFG: Das Alter spielt keine Rolle, aber die schon erwähnten

persönlichen Voraussetzungen sind wichtig. Und natürlich

muss die Geschäftsidee überzeugen.

WIR!: Wie viele Existenzgründer haben die Hilfe schon in

Anspruch genommen und wie sind die Erfahrungswerte?

IFG: Bisher konnten wir sechs Gründer aus den unter-

schiedlichsten Sparten erfolgreich begleiten: Ein Spielwa-

rengeschäft für Brett-und Sammelspiele, ein Geschäft für

türkische Festmoden, einen Trendsportladen ebenso wie

ein Friseurgeschäft mit Kosmetik- und Wellness-Angebot,

einen brasilianischen Imbiss und ein Fachgeschäft für

Streichinstrumente. Und alle laufen gut an.

WIR!: Mit wie vielen Neugründern ist demnächst zu rechnen?

IFG: Diese sechs Gründungen bisher sind nur der Anfang,

wir haben noch einige Interessenten mit hohem Potential...

so kann‘s weitergehen!

WIR! danken für dieses Gespräch und wünschen dem

Projekt City-Freiraum den verdienten Erfolg.

wiriningolstadt.de

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