Page 3 - Ausgabe_07_2018
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EDITORIAL







                  Liebe Leserinnen und Leser,

                  der Schwerpunkt dieser Ausgabe beschäftigt sich mit der in Bayern seit langem bestehen-
 ME ISSE NE R  PORZE L L AN  FI NDE N  SI E   den, reichaltigen Film- und Fernsehkultur.
                  Filme und Fernsehserien möchten nicht nur unterhalten, sondern auch bayerische Kultur,
 JE T Z T  A UCH  IM  OBE R POL L I NGE R .
                  Mentalität, Tradition und Heimatgefühl und nicht zuletzt den besonderen bayerischen Hu-
                  mor vermitteln. Verpackt in alltägliche Lebenssituationen werden sowohl der Wandel als
                  auch die Konstanten bayerischer Lebensart in einer Weise dargestellt, die den Zuschauer
                  mitnimmt und ihn zum Teil dieser Gesellschaft werden lässt, bzw. ihm ein Zugehörigkeits-
                  gefühl vermittelt.
                  Man denke dabei zum Beispiel an Kultserien wie „Dahoam is dahoam“, „Monaco Franze
                  – der ewige Stenz“, „Die Hausmeisterin“, „Kir Royal“ oder an „Um Himmels Willen“. Um
                  Qualität und auch Quantität hochwertiger Film- und Fernsehproduktionen zu erhalten,
                  werden diese in Bayern aufwendig gefördert.
                  Für die Bedeutung und Qualität des Filmstandorts Bayern spricht auch der Umstand, dass
                  sich die „Bavaria Filmstudios“ im Münchener Süden angesiedelt haben und auf einem
                  Areal von 30 Hektar alles bieten, was zur Produktion von Shows, Nachrichtensendungen,
                  Serien und Filmen benötigt wird. Ohne Übertreibung kann man von einem bayerischen
                  Hollywood sprechen. Im kommenden Jahr können die „Bavaria Filmstudios“ ihr 100jähri-
                  ges Bestehen feiern.
                  Unangefochtener Star vieler erfolgreicher Serien und Filme ist Fritz Wepper. Wir trafen den
                  sympathischen Darsteller zum Interview im Münchener Literaturhaus.
                  Über das Wesen bayerischer Fernsehserien macht sich Sven Barthel Gedanken und lässt
                  uns auf internationaler Ebene wissen, welche Filme prägenden Einfluss auf die Mode hat-
                  ten.
                  Ein früher Filmpionier war übrigens Karl Valentin, wie eine Ausstellung im Innenhof des
                  Isartors beweist. Und unser München-Kenner Rudolf Hartbrunner, selbst Mitglied des Va-
                  lentin-Karstadt-Fördervereins „Saubande“, klärt uns über die Entstehung und Bedeutung
                  der Auer-Dult auf.
                  Übrigens, vom 28. Juni bis zum 7. Juli werden auf dem „Filmfest München“ wieder viele
                  nationale und internationale Filme um die Gunst des Publikums buhlen. Und ein großes
                  Aufgebot an Stars ist quasi garantiert.

                  Und  nun wünschen  wir Ihnen  viel  Freude
                  beim Lesen und einen sonnigen Juli.

                  Herzlichst Ihre

                  Maria Bentz-Arens und Stephan Arens






 L IMI T I E R T  A UF  3 3 3  ST ÜCK  L IMI T E D  E DI T I ON *  Maria Bentz-Arens       Stephan Arens










                                                                   Kreativleitung
                                                                                           Redaktionsleitung

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